Nach dem Kaiser Karl IV. am 29.11.1358 verstorben war, lagen mancherlei Spannungen in
der Luft. Aber schlimmer noch als die Unsicherheit der Lage war die Unfähigkeit
seines Sohnes Wenzel der noch zu Lebzeiten Karls zum König gekrönt wurde. Von Natur
aus war er nicht unbegabt, doch er war der ernsten Arbeit feind, und als er die Krone
trug, ergab er sich vollends dem Trunk und grenzenloser Faulheit. So hatten denn auch
seine Versuche den Landfrieden zu sichern, geringen Erfolg. Untätig sah er zu, wie
die Städte und Ritterschaften sich vereinigten, um durch den Zusammenschluß eine
ähnliche gesicherte Stellung zu erreichen, wie sie den Fürsten durch die goldene
Bulle gewährt worden war.
Untätig sah er auch zu, als die Stände ihre Sache selbst in die Hand nahmen
und mit ihren Waffen den Kampf zum Austrag brachten, wie Herzog Leopold gegen
die mit den Eidgenossen verbündeten Städte in der Schweiz in den Kampf zog.
In der Schlacht bei Sempach (CH) fielen im Kampf Herzog Leopold von Österreich,
Markgraf Otto I. von Hachberg und die beiden Keppenbacher Ritter Hans Hummel
und Hanemann, sowie Gottfried und Hans-Ullrich von Staufen (Staufen im Breisgau)
und viele andere des Adelstandes aus dem Breisgau.
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Termine 2010
Vorträge und Tagungen des Alemannischen Institut Freiburg
e.V.
Führung auf der Burgruine Lichteneck
Sonntag
den 01.08.2010
Beginn 14 Uhr
Universität Freiburg - Historisches Seminar
Abteilung Landesgeschichte
Am 10.07.09 hatte in Heitersheim die Buchvorstellung -
"Burgen im mittelalterlichen Breisgau, Südlicher
Teil, Halbband A-K."
stattgefunden. siehe
auch...