Als einzige Stadt in Baden-Württemberg kann sich Breisach römische
Kaiserstadt nennen. Das belegt die überregionale Bedeutung die "mons
brisiacus" mit seinem Praetorium auf dem heutigen Münsterberg zur
Römerzeit besaß. [mehr...]
Ausbau der Rheintalbahn gefährdet historische Schätze
Seit tausenden Jahren siedeln Menschen am Ober- und Hochrhein. Der Erdboden
ist für Archäologen eine wahre Schatztruhe - die gefährdet wird durch den Ausbau
der Rheintalbahn. [mehr...]
Immer mehr Gräber aus der Merowinger-Zeit kommen im Gewann "Schallerei"
in Stühlingen ans Tageslicht. Mittlerweile wurde das 80. Grab frei gelegt,
wobei nicht nur Skelette, sondern auch interessante Grabbeigaben gefunden wurden.
[mehr...]
In neun Monaten haben französische Archäologen beim Straßburger
Flughafen eine steinzeitliche Totenstadt ausgegraben ein echter Knochenjob,
wie BZ-Korrespondentin Constance Frey festgestellt hat. [mehr...]
OFFENBURG. Das hat sich gelohnt. Die Grabung des staatlichen Denkmalschutzes
auf dem Burgerhof-Areal konnte erstmals eine fast lückenlose Besiedlung
des Stadtbuckels von den Kelten bis zur Stadtgründung im 12. Jahrhundert
nachweisen. Spuren der Kelten, der Römer und frühmittelalterlicher
Bewohner fanden die Archäologen und sogar die erste mittelalterliche Stadtmauer,
die vermutlich wegen eines Baufehlers eingestürzt ist. [mehr...]
13.09.2009
Tag des offenen Denkmals
Lob und Kanonendonner (Badische Zeitung 15.09.2009)
WALDKIRCH.
Möge Kanonendonner von der Kastelburg in den raueren Zeiten des Mittelalters
Krieg und Erstürmung bedeutet haben, am Sonntagvormittag aber war der weithin
zu hörende Donnerschlag der Burgkanone Anna des "Städtischen
Aufgebots 1476" das Zeichen zur "Inbesitznahme" der Kastelburg
durch ein uneingeschränkt friedliebendes Publikum, das diesen "Tag
des historischen Denkmals" zu einem wirklichen "Ort des Genusses"
machen wollte.
Mit flotten Weisen empfingen die "Kandelmusikanten" alle, ob sie
zu Fuß, mit dem Bus, im Kinderwagen oder mit dem Rad ankamen. Wer Lust
hatte, konnte sich im schönen Holzhaus schon einmal im Film oder mit
Dias über die achtjährigen Instandsetzungsarbeiten der ehrenamtlichen
Helfer von "Kastelburg in Not" informieren, denen Oberbürgermeister
Richard Leibinger, wie auch den vielen Sponsoren, ohne die eine solche Arbeit
gar nicht möglich ist, aber auch den vielen Helfern dieses Tages Dank
und Anerkennung aussprach.
"Wenn wir unser Werk betrachten, und wenn wir die Anerkennung der Bevölkerung
dafür spüren, ist das an diesem Tag für uns auch ein Genuss",
sagte Hartmut Selke, der Vorsitzende des Vereins "Kastelburg in Not",
der dankbare Worte für die Sponsoren und viele weitere Helfer fand.
Bei Führungen wurden interessierte Besucher mit der Geschichte der Burg
und den vielen Aktionen der letzten Jahre bekannt gemacht. Auch im "Malterer-
Zelt" gab es aufschlussreiche Informationen. Für die Kinder wurden
Malblätter und Bastelbögen angeboten. Hier konnte auch der Burg-Dukaten
und die Broschüre zur Kastelburg erworben werden. Im unteren Burghof
hatte die Narrenzunft "Burghexen" ihr Domizil eingerichtet und offerierte
den ganzen Tag über ein umfangreiches und wohlschmeckendes kulinarisches
Angebot.
Im oberen Burghof, gleich neben dem Aufgang zum Bergfried, hatte die Gruppe
"Städtisches Aufgebot 1476" ihren Informations- und auch "Schießplatz"
aufgebaut. Die Burgkanone Anna wurde vorgeführt, aber auch verschiedene
Büchsen, die alle eine Eigenschaft aufwiesen: Viel Krach. Im Innenhof informierte
Thomas Kern über die Burggeschichte, Barde Stefan Schmidt sang Balladen
und Ralph Bäuerle hatte seine glänzenden Rüstungen mitgebracht.
Draußen hatte Barbara Kern einen interessanten Überblick über
die Lebensmittel aus der Zeit, als die Kastelburg bewohnt war, aufgebaut.
Erstaunlich, dass es auf der Burg nicht nur die in der Nachbarschaft angebauten
Feldfrüchte gab, sondern eine ganze Menge "importierter" Nahrungsmittel,
wie Reis, grünen, schwarzen oder weißen Pfeffer, Kardamom, Zimt
oder Muskat, Paradieskörner, Rosinen und Feigen. Gleich daneben brutzelten
zwei Köchinnen wohlriechende Speisen, aber weder gegen Geld noch gute
Worte konnte man diese kosten: Es war die Verpflegung der agierenden "Burgbewohner".
Natürlich hätten, wie ein Besucher bemerkte, noch einige Leute Platz
gehabt, aber für die, die an diesem schönen Spätsommertag zur
Burg hinauf gekommen waren, bedeutete dies, wie auch und oft zu hören
war, ein schönes Erlebnis und einen "Genuss".
13.09.2009
Tag des offenen Denkmals
Jubiläum am Tag des Denkmals
(Breisgauer Wochenbericht 16.09.2009)
Kenzingen-Hecklingen (trz). Sechs Hecklinger Familien sorgen in den
letzten zehn Jahren für die Berwirtung auf Burg Lichteneck und engagieren
sich so für den Erhalt der Burgruine. Am vergangenen Sonntag, dem Tag
des Denkmals, war die Burg natürlich auch geöffnet. Bei strahlendem
Sonnenschein zog die Burg die Besucher magisch an. Hatte man doch einen hervorragenden
Ausblick auf die reizvolle Landschaft und konnte nach einer der vielden geführten
Burgbesichtigungen, bei denen Hans-Jürgen Schrader in stilgerechter Kleidung
vieles über die Geschichte der Burg erzählte, bei einer Tasse Kaffee
und selbst gebackenen Kuchen der Förderfamilien den Sonntag genießen.
Der komplette Erlös kommt wie immer Familie Flemming für die Restaurierung
und Erhaltung des Wahrzeichens zugute.
Foto: Thorsten Trzecziak
05.09.2009
Wanderung auf Üsenbergs Spuren
Kenzingen. Am Samstag den 05.09.2009 konnte Bürgermeister Matthias
Guderjan unter dem Lindenbaum in Nordweil 32 Wandergäste aus Kenzingen
und Umgebung zur Sommerwanderung begrüßen. Diesmal führte
die Wandereung über den Gemeindeau und die Schlossmatte zur Kirnburg,
der mitteralterlichen Residenz der Üsenberger, bekanntermaßen die
Stadtgründer Kenzingens und Endingens. Hans-Jürgen Schrader erzählte
an mehreren Stationen anschaulich vom Aufstieg der Dynastie der Üsenberger
und das leben auf der Kirnburg. Über den Schlossbergweg, den Bussweg
und den Hasengarten kehrte die Wanderschat zurück nach Nordweil. Unterwegs
gab es zwei Morgenmeditationen über die Vergänglichkeit des Menschen.
Beim Mittagessen im Gasthaus "Zur Linde" in Nordweil genossen jedoch
alle die Gegenwart.
v.l.n.r. Georg Kirnberger (Nachfahre der ersten nachweislichen
Schultheißen von Kenzingen), Burgführer Hans-Jürgen
Schrader, Bürgermeister Matthias Guderjan und Forstrevierleiter
Johannes Kaesler
Breisgauer Wochenbericht - Ausgabe 37/2009
Quelle: Breisgauer Wochenbericht - Ausgabe 37/2009
Fotos: Stadt Kenzingen
26.04.2008
Die Schultheißen Kenzingen's aus dem 13 Jahrhundert.
Kenzingen (HJS). Am Samstag, den 26.04.08 trafen sich etwa dreißig
Mitglieder der Familie Kirnberger erstmals zu einer Familienfeier in Kenzingen
im Vereinsheim des Kleintierzuchtvereins.
Die Familie Kirnberger sind die direkten Nachfahren des ersten nachweislichen
Schultheißen "scultetus de Kencingin Cvno de Sveichusin",
der in einer Urkunde von 1219 erwähnt wird. Dieses Amt übertrug
sich auf weitere vier Generationen.
Später waren die Schultheißen Verwalter und Vögte der Üsenberger
und wohnten in einer Vorburg der Kirnburg im Bleichtal, nach der sich die
Familie im 13 Jahrhundert dann "Meiger von Kirnberg" nannten.
Auf den Spuren der Vergangenheit wanderte die Familie gegen Mittag auf die
Kirnburg. Dort wurden sie dann von der "Breisgauer Ritterschaft"
unter der Leitung von Hans Stocker und Hans-Jürgen Schrader mit einem
kleinen Schauspiel empfangen. Nach der Burgführung durch den Hobbyhistoriker
Hans-Jürgen Schrader begab sich die Familie wieder auf den Rückweg
ins Kleintierzuchtverein nach Kenzingen, wo sie durch Bürgermeister Guderjan
empfangen wurden.
04.08.2001
Familientreffen auf der Burg Sponeck.
55 Angehörige der Adelsfamilie reisten aus aller Welt an.
BZ Bericht von Roland Vitt
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Termine 2010
Vorträge und Tagungen des Alemannischen Institut Freiburg
e.V.
Führung auf der Burgruine Lichteneck
Sonntag
den 01.08.2010
Beginn 14 Uhr
Universität Freiburg - Historisches Seminar
Abteilung Landesgeschichte
Am 10.07.09 hatte in Heitersheim die Buchvorstellung -
"Burgen im mittelalterlichen Breisgau, Südlicher
Teil, Halbband A-K."
stattgefunden. siehe
auch...