Während
der Blasonierung, erhält das Dorf Herbolzheim im Jahre 1606 ein neues Wappen,
in ihm ist die Geschichte Herbolzheims dokumentiert.
Neben dem Reichsadler befinden sich die österreichischen Farben rot-weiß-rot
und der Üsenbergflügel.
Die halbe Pflugschar in der Mitte des Wappens symbolisiert die Bedeutung des
Ackerbaues.
Neben Handel, Handwerk und Gewerbe spielte in Herbolzheim bis in dieses Jahrhundert
auch die Landwirtschaft eine beachtliche Rolle.
Der Üsenberger Flügel (weisser Flügel auf blauem Grund) symbolisiert
die Herrschaft der Üsenberger in Herbolzheim.
Dem Dorf Herbolzheim wurde das Marktrecht 1589 durch Erzherzog Ferdinant II.
von Österreich verliehen. Zum Marktrecht, kam 1593 noch das Recht zur Erhebung
eines Wegezolls hinzu.
Das Stadtrecht wurde erstmals 1810 durch Großherzog Karl Friedrich von
Baden verliehen, 1935 wieder aufgehoben und 1949 wieder erneuert.
Der Reichsadler im Herbolzheimer Stadtwappen, ist im Ortenauwappen wieder zu
erkennen. Die Grenze zwischen dem Breisgau und der Ortenau verläuft entlang
des Bleichbaches. Darum liegt Herbolheim heute noch in der Ortenau, obwohl die
Landkreisgrenze von Emmendingen zwischen Herbolzheim und Ringsheim verläuft.